Facility Management - ein integrativer Planungsprozess
elkatec berät als Technisches Büro Bauherren bereits während der Bauphase, so dass schon zu Beginn die Weichen für eine wirtschaftliche Gebäudeunterhaltung gestellt sind. Gemeinsam mit dem Bauherrn oder dem Betreiber werden Ziele festgelegt und die notwendigen Leistungen strukturiert dargestellt und bestimmt. Langjährige Erfahrung aus Planung und Bauausführung sind heute die Basis für eine erfolgreiche FM-Beratung.

Bislang wissen die wenigsten Unternehmer, was sich eigentlich hinter dem Begriff Facility Management verbirgt. Derzeit wird zudem zur allgemeinen Verunsicherung beigetragen, indem Technikunternehmen genauso wie Reinigungsdienstleister oder Bauunternehmen mit dem Slogan „Facility-Management – alles aus einer Hand“ werben.

Und meistens meinen sie wirklich nicht das Gleiche, sondern konzentrieren sich letztlich auf ihre eigenen Stärken, die aber nur ein Teil eines ganzheitlichen Facility Managements ausmachen. Was also bedeutet Facility Management und welchen Nutzen bringt es für den Unternehmer, den Betreiber sowie für das Objekt?
Was ist Facility Management? – eine Definition
Facility Management (FM) hat zum Ziel, Gebäude kostengünstig zu bewirtschaften und zugleich optimale Bedingungen für die darin arbeitenden Menschen zu schaffen. Übergeordnete Aufgabe des FM ist es, die Immobilie als strategische Ressource in den Gesamtprozess des Unternehmens zu integrieren.

Unternehmer erkennen ihre Immobilien zunehmend als eigenständigen Wert, der Rendite erwirtschaften kann. Doch dazu braucht es einen professionellen Umgang mit dem Immobilienbesitz.

Der Facility Manager analysiert ein Gebäude nach vier Hauptkriterien:

1. Technisches Facility Management - Gebäudetechnik
2. Flächenmanagement
3. Kaufmännisches Facility Management
4. Infrastrukturelles Facility Management
Welchen Nutzen bringt Facility Management
Warum sich Unternehmen für ein professionelles Facility Management entscheiden, liegt auf der Hand: Bekannt ist, dass die Planungs- und Baukosten eines Gebäudes ca. 15 Prozent ausmachen. Die übrigen 85 Prozent sind die Betriebskosten, die im Laufe von 30 Jahren anfallen: hier liegt der Ansatzpunkt, diese Kosten gilt es zu beeinflussen.

FM betrachtet das Gebäude ganzheitlich und zwar im gesamten Lebenszyklus von der Planung über Bau und Betrieb bis zum Abriss. Es geht nicht um kurzfristige Einsparungen, sondern um ein Konzept für den dauerhaft günstigen und sinnvollen Betrieb. Der Eigentümer des Gebäudes profitiert zum einen von der Werterhaltung des Gebäudes, zum anderen von der höheren Nettorendite. Der Mieter hingegen von geringeren Bewirtschaftungskosten und damit einer niedrigeren Miete.

Facility Management im Idealfall

Im Idealfall wird schon in der Planungsphase für ein Gebäude ein Facility Manager hinzugezogen. Er arbeitet eng mit dem Architekten, aber auch dem Bauherrn zusammen. Während der Architekt die Vorstellungen des Bauherrn umsetzt, entwirft der Facility Manager ein Szenario für den Betrieb des Gebäudes in den nächsten ca. 30 Jahren und greift mit seinem Wissen in die Planung ein.